Samstag, 29. September 2007

Botschaften...

Bevor ich mich diesem Thema zuwende, möchte ich alle (besonders Helge) nochmal darauf hinweisen, dass ich seit Tagen sehr fleißig bin und daher sehr viel Mitgefühl verdiene! Am Do, nämlich, kommt Helge endlich nach Riga und ab dem Tag will ich nichts oder kaum was für die Uni machen. Daher will ich jetzt mein ganzes Wochenende mit Schweiß und Fleiß füllen;). Und zwischendurch (als kreative Pause) die Zeit nutzen, um euch mit so wichtigen Themen wie Botschaften vollzulabern.
Darauf gekommen bin ich durch einen Zufall. Mit einem anderen Student, Michael, war ich auf der Suche nach einem vernünftigen "DVD-Laden", der nicht nur Liebesfilme und Actionthriller zu bieten hatte. Michael suchte nach einen Film über Buddhismus für die Schule, an der er neben dem Studium unterrichtet. Die Suche war natürlich erfolglos, aber wir sind viel gelaufen und haben dabei Einiges gesehen. Auch die Botschaften! Und alle waren sehr schön! Bis auf eine... Ne, Sebastian, das ist nicht die Niederländische;)! Die wäre ja schön.
So bin ich Woche später mit meiner Digicam losgezogen, um Fotos zu machen und vielleicht noch andere Botschaften zu entdecken. Hier das Ergebnis!
Natürlich kommen zuerst die Deutsche, die sich sehr unauffällig gleich neber dem Unigebäude befindet, und die Usbekische, die ein Gebäude mit mehreren Staaten teilt, aber die Mietpreise hier sind wirklich sehr hoch;).
Hier sind die Russische und die Französische, natürlich beide sehr pompös und groß!
Und hier - das große Finale! Die U.S. Botschaft, wie ein hässliches Entlein! Man beachte bitte den unüberwindbaren Zaun UND auch noch die Betonpfeiler davor! Jetzt erst bemerke ich, dass die U.S.Flagge nicht zu sehen ist:(, ich könnt mir aber glauben, dass das wirklich eine Botschaft ist! Hoffen wir doch mal, dass aus DIESEM Entlein auch mal irgendwann ein Schwan wird.

Donnerstag, 27. September 2007

Wieder ein Ausflug...

Diesmal sind wir am Sonntag in einer 17 Mann starken Gruppe zur Ostsee gefahren! Nach einer 50 minutigen Fahrt im überfüllten Bus 24 (damit ich nachher weiß, wie ich dahin komme) und einem kurzen Marsch durch ein Dörfchen (?) und bisschen Wald sind wir endlich am Ziel angelangt, an der Stelle, wo die Düna in die Ostsee mündet. Das Wetter hätte nicht besser sein können und so genossen wir es und warteten auf den Sonnenuntergang. Aber wir haben uns von der Nachmittagswärme täuschen lassen, als wir uns auf den Ausflug vorbereiteten und nur "Ach, ist ja so warm draußen!"-Klamotten, also kaum was;), anzogen (siehe die versprochenen Gruppenfotos mittags und kurz vor dem Sonnenuntergang!). So war dann auch der Letztere nicht mehr so wichtig, aber, da wir schon mal da waren, haben wir der Kälte getrotzt und mit zitternden Händen die letzten Fotos gemacht. Eigentlich haben die letzten Fotos die anderen gemacht, bei mir haben die Batterien den Geist aufgegeben:(.
Achso, bevor Helge fragt;)! Da waren Georgier, Italiener, Deutsche (natürlich), Polen, eine Türkin, Ungarin, Estin und Litauerin dabei!
Und da ihr ja alle doch meinen Blog lest;), verrate ich euch, worum es nächstes Mal geht! Ja, ich muss ja irgendwie bisschen Spannung einbauen. So, es geht um die "diplomatische Vertretungen eines Staates am Regierungssitz eines anderen"! Genau, Botschaften. Und ihr dürft 3 x raten, welche von ihnen aus der Reihe fällt.

Samstag, 22. September 2007

Feuerwerk...

Am Sonntag, nachdem wir im Freiluftmuseum waren, sind wir abends spontan in die Altstadt gefahren, weil es um 22:00 ein Feuerwerk geben sollte. Entlang der Daugava (Düna), die durch Riga fließt, hatte sich eine ganze Menge Menschen versammelt, die sich das Ganze nicht entgehen lassen wollten. Der Grund der ganzen Aufregung: Geburtstag eines TV-Senders! Bei uns hat SAT1& Co. sowas noch nicht auf die Beine gestellt;). Das Feuerwerk fand ich wirklich toll. Es gab sogar Effekte in Form von Herzchen! Zwar sind sie nicht immer gelungen, aber ich wusste gar nicht, dass es überhaupt geht.
Für mich ist es sowieso seit meiner Kindheit was ganz Besonderes, weil es in Usbekistan nur zu besonderen Anlässen gab (die waren selten, wie ich fand:(). Da sind wir, Kinder, immer auf die Bushaltestelle geklettert, um das Feuerwerk besser sehen zu können. War das eine schöne Zeit!
Nach dem Feuerwerk haben sich meine Befürchtungen bestätigt, ich habe mich erkältet:(. Dementsprechend verbrachte ich diese Woche ruhiger, war fleißig und habe nur für die Uni gelernt, ohne nebenbei was Großartiges zu machen.
Aber gestern waren wir auf einem tollen Konzert der lettischen Band Astro'n'out (http://www.youtube.com/watch?v=dn3E_lMGuXM) im Studentenklub.
Es gab zwar nicht viel action auf der Bühne, die Jungs aus der Band haben mit einem Ausdruck höchster Anspannung und Konzentration gespielt. Aber die Sängerin hatte eine tolle Stimme und das hat gereicht. Nach einem Abstecher in die french bar (wie immer), machten wir uns auf die Suche nach tanzbarer Musik, aber überall musste mal entweder den Eintritt zahlen oder die Musik war eben nicht tanzbar:(. Nach diesem langen nächtlichen Spaziergang durch die wunderschöne Altstadt fuhren wir schließlich nach Hause, aber das passte mir gut (habe ja Unterricht am Samstag:(!).
Heute bin ich Zuhause geblieben, weil ich doch zu krank bin (oder auch zu alt!;)) für noch einen lustigen Abend. Muss weiter lernen...

Sonntag, 16. September 2007

Das Freilichtmuseum...



Heute war ein besonders schöner Tag, nicht nur auf Wetter bezogen! Wir waren im ethnographischen Freilichtmuseum, das an einem See mitten im Wald liegt. Hier findet man zahlreiche traditionelle Bauernhäuser aus unterschiedlichen Regionen Lettlands, auch Kirchen und Windmühlen, die am Ursprungsort ab- und hier wieder aufgebaut wurden.

Nachdem wir uns paar Häuser angeguckt haben, trafen wir in einem von ihnen einen 80jährigen alten Mann, der uns gerne über alles aufklären wollte. Er zeigte uns dann auch noch viele andere Häuser, lief aber von einem Ort zum anderen so schnell, dass man nicht immer alles mitbekam oder sich nicht an einem besonders schönen Ort zu lange aufhalten konnte;)!

Es war aber trotzdem super nett von ihm, uns so viel Aufmerksamkeit zu schenken, wie ich finde. Zum Schluß haben wir ein wenig die schöne Aussicht am See genossen und sind dann auch schon nach Hause gefahren. Mehr schreibe ich heute nicht, dafür gib es mehr Fotos;)!

Donnerstag, 13. September 2007

"Können Sie denn nicht lesen?"...

waren die ersten Worte einer soliden Dame auf meine Frage, ob ich in der Bibliothek der russischen Philologie bin. Es war nämlich nicht zu erkennen, ob das eine ist. Das Gebäude sah aus wie ein Wohnhaus und irgendjemand hat mich zuvor die Treppe hoch geschickt. Leider bin ich im falschen Stock bei der falschen Person gelandet:(. Aber wie schnell sie ihren Ton wechselte, als ich ihr kurz und knapp erklärte, dass ich nicht von hier bin, leider Gottes kein Lettisch kann und sie deswegen auf Russisch angesprochen habe! Im richtigen Stock und Raum angekommen, durfte ich nach einem ausführlichen Gespräch mit der Bibliothekarin eine halbe Stunde warten, bis einer von den zwei Computerplätzen frei wurde, um mir dann sagen zu lassen, dass ich doch umsonst gewartet habe. Hier konnten sie mich doch nicht registrieren, das ist ihr leider zu spät eingefallen! Wieder durch die halbe Stadt, in die Zentralbibliothek! Da hat mich erstmal der Pförtner eine weitere halbe Stunde ausgequatscht! Er wollte unbedingt sein Englisch praktizieren, aber wenigstens er war nett. So, irgendwann hatte ich keine Zeit mehr, habe mir schnell den Bibliothekenausweis ausstellen lassen und bin weiter zum mit der Agate verabredeten Treffpunkt gerannt. Wir wollten nämlich zu dem Filmfestival! Haben uns den italienischen Film "Rocco und seine Brüder" angeschaut, der sehr lang, aber auch sehr interessant war.
Heute, nach einem langen Warten, durfte ich endlich die Bücher ausleihen! Aber nicht mit dem am Vorabend ausgestellten Ausweis, nein! So einfach ist hier nicht sehr viel;). Nach den Büchern kann man genauso wie in Deutschland im OPAC-Katalog recherschieren (was schon mal eine Erleichterung ist), aber nicht sehr viele ausleihen. Ich habe jedoch keine Zeit und Lust, ganze Abende dort zu verbringen. Musste also zu der Nationalbibliothek, wo ich vieles gefunden habe, jedoch nur 5 Bücher ausleihen durfte. Mehr darf man nicht! Wie schreiben sie hier ihre Haus- oder Diplomarbeiten?
Ihr seht schon, diesmal habe ich nur von meinen Problemen zu berichten!
Ach, doch nicht! Mich hat vor Paar Tagen ein Mädchen an der Uni angesprochen, ob ich DIE Studentin aus Berlin sei. Sie macht ihr Auslandssemester in Berlin an der HU und kann(!) kein Deutsch. Den notwendigen Sprachtest hat für sie ihr Kumpel online gemacht und so hat sie den Platz bekommen. Hoffentlich wird es nicht so schwer für sie und Roman, der ebenso hinfährt. Habe ihr schon erzählt, wie toll es doch in Berlin ist! "Bestimmt voll sauber!", meinte sie;).
So, zum Schluß noch paar Fotos.
So wird Angelina Jolie in Lettisch geschrieben! Im Russischen werden die Namen auch umgeschrieben, ist aber klar, wegen der kyrillischen Schrift, sonst könnten das nicht alle lesen! Aber warum umschreiben, wenn man die gleichen, lateinischen, Buchstaben verwendet? Herrlich...
Hier werden wohl die Schadstoffe in der Luft gemessen. Was "rot" bedeutet, ist schon klar. Dass es rot ist, ist auch kein Wunder bei dem Verkehr! Ich wüßte nur zu gern, wie hoch diese Werte genau sind!
Und hier dachte ich, der Typ da wäre echt;). Lustig!

Sonntag, 9. September 2007

Schönes Wetter...

haben wir hier seit paar Tagen! Es regnet auch nicht mehr so viel und man genießt einfach die letzten Sonnenstrahlen. Mit dem Okkupationsmuseum wurde es doch nichts:(. Agate ist auf die Idee gekommen, heute zum englischsprachigen Gottesdienst zu gehen. Das wäre bestimmt spannend, aber Tage zuvor haben wir beschlossen, am Sonntag Pilze sammeln zu gehen, irgendwo im Wald ganz weit weg von der Stadt! Und das finde ich, das muss ich jetzt ganz offen zugeben, viel interessanter;). Daraus wurde leider auch nichts, weil wir uns gestern im Irish pub Fussball angeguckt haben. Ich habe alle drei (Polen:Portugal, Deutschland:Wales und Italien:Frankreich) verfolgt, weil ich mich wegen der vielen Bildschirme nicht auf ein Spiel konzentrieren konnte. Und so habe ich mal hier, mal da geguckt! Es wurde einfach ganz ganz schnell spät. Aber danach habe ich zum ersten mal hier Pelmeni im gleichnamigen Lokal gegessen! Boah, war das LECKER!!! Man bedient sich selber und kann zwischen unterschiedlichen Pelmeni- , Salat- und Saucensorten wählen. Bezahlt wird nach dem Tellergewicht, bei mir waren es 1,25 Lats und ich war echt satt danach! Lecker, lecker, lecker!
Mittags hätte ich eigentlich zwei Seminare gehabt, sie sind aber ebenso ausgefallen, wie vieles andere. Das hätte ich mir denken können;)! Aber ich habe die Zeit genutzt und nach dem Lettischbuch geguckt, das wir für den Sprachkurs brauchen. Irgendwann habe ich dann auch den Verlag gefunden, wollte jedoch meinen Augen nicht trauen, als ich die Schlange davor
gesehen habe!
Die armen Schüler! Wie viele unterschiedliche Lehrbücher für das eine Fach es gibt! Vielleicht kommt es mir nur so vor, aber es schien so zu sein, dass unterschiedliche Schulen unterschiedliche Lehrbücher benutzen. Da muss ich aber nochmal nachfragen. Wahnsinn!
Naja, zwischen den ganzen Deusch-, Englisch-, Französischlehrbüchern war natürlich kein lettisches dabei:(. Bitter enttäuscht habe ich mein Einkaufskörbchen dem Securitymann zurück gegeben und heimlich ein letztes Foto gemacht.
Gleich um die Ecke habe ich dann die Kunstakademie und das Kunstmuseum entdeckt! Nein, bin natürlich nicht rein, sondern zielstrebig zu meinem Trolleybus (im Fotoalbum) gegangen! Kennt man das eigentlich in Deutschland? Ich kenne sie aus Usbekistan und mag sie sehr. Aber hier in Riga bleiben sie nicht andauernd stehen, weil die Stangen aus den Stromleitungen entgleisen! Das passiert in Usbekistan immer noch! Aber hier noch ein Foto von Innen. Der Sitz vorne ist für den oder die KassiererIn gedacht, aber er/sie ist meistens im Trolleybus unterwegs und verkauft die Fahrtickets. Da versinke ich jedes mal in Erinnerungen an meine Heimat! Wie schön es doch war, für einige Strecken manchmal mehr Zeit mit dem Trolleybus zu brauchen als zu Fuß;).

Mittwoch, 5. September 2007

Keine Zeit...

um irgendwas zu machen, was nicht mit der Uni zu tun hat! Endlich geht es los. Ich bin froh, wenn ich meine Kurse zusammengestellt habe und nur noch zu studieren brauche. Aber in der ersten Woche feiern die Professoren lieber, als sich mit den Studenten zu treffen;). Ist auch gut so, aber man will schon die Gewissheit haben, dass man die gewünschten Kurse besuchen kann.
1. September ist hier, genauso wie überall in der ehemaligen Sowjetunion, ein großer Feiertag für die Schüler und Schulanfänger. Leider wussten wir nicht genau, wo hier in der Nähe eine Schule ist, damit wir was von der Feier mitbekommen. Ich bin mir aber sicher, dass es sehr schön war! Für die Studenten der Lettischen Universität war die offizielle Semestereröffnung am nächsten Tag (Sonntag, 02.09.07). Sowas kennt man in Deutschland sicher nicht!


Zuerst sind die Studierenden aller Fakultäten von ihren Instituten Richtung Altstadt marschiert, wo sie alle dann auf einem großen Platz vor dem Dom zusammenkamen. In einer zweistundigen Zeremonie mit Lifemusik, Chor und unzähligen Reden wurde den Studierenden alles Gute zum neuen Studienjahr gewüscht. Das nehme ich zumindest an, denn ich habe nichts verstanden;). Auch der Lettische Staatspräsident hat sich blicken lassen! Die Stimmung war toll und irgendwie hat man sich voll dazugehörig gefüllt! Zwar waren wir zum Schluss alle verstreut, aber irgendwie hat man sich danach doch wieder gefunden. Ein Teil ist weiter zur Eröffnungsparty gegangen, ich und paar andere waren jedoch vom Vorabend so müde, dass wir es grade noch geschafft haben, was zu essen und zu trinken und nach Hause zu fahren. Am Samstag abend wollten nämlich paar Studenten und ich die Aussicht aus dem 26. Stock des Reval Hotels Latvija (umsonst) genießen, was wir auch fleißig mit der Kamera in der Hand taten.

Danach hat es uns jedoch in die French bar verschlagen, und noch etwas später landeten wir im Club "Casablanca" (auch umsonst). Auf diese Weise hat man sich auf jeden Fall besser kennengelernt! Es hat sehr viel Spass gemacht und ich habe auch endlich meinen Buddy Agate getroffen! Ein sehr sehr nettes Mädchen!

Dieses Wochenende wollen wir zusammen das Okkupationsmuseum besuchen. Aber zurück zum Sonntag! An eine weitere Party war nicht mehr zu denken, deswegen sind wir gemütlich nach Hause gefahren. Aber dort warteten schon die Neuankömmlinge aus Slovenien und begrüßten uns mit Tequila! Da kann (darf) man ja nicht nein sagen! Also wurde es auch diesmal spät... Und so begann die erste Semesterwoche.
Mein Stundenplan ist recht seltsam: am Dienstag bin ich 10 Stunden an der Uni, am Freitag gar nicht, dafür aber am Samstag (!) für 4 Stunden. Kann man aber nichts machen! Ein Italiener hier hat sogar Veranstaltungen am Sonntag!
Habe schon paar nette Russinnen kennengelernt, die mir alles zeigten und erklärten. Ich glaube, das Studium hier wird sehr interessant sein!

Samstag, 1. September 2007

Am Freitag...

war die Einführungsveranstaltung für alle Austauschstudenten! Ich bin etwas früher in die Altstadt gefahren, weil das Wetter ausgesprochen schön war (d.h. ich habe nicht gefroren wie sonst;))! Bin gemütlich durch die Altstadt geschlendert und habe nach einer halben Stunde den Kurs auf die Universität genommen. Das dachte ich mir zumindest. Habe mich in Wirklichkeit noch weiter vom Ziel entfernt:(. Gut, dass ich den Stadtführer dabei hatte und die Altstadt nicht zu groß ist! Zwanzig Minuten später war ich am Ziel, sogar pünktlich!
Die Einführungsveranstaltung fand in einem der Hörsäle statt. Man saß auf niedrigen Bänken und hatte noch eine niedrigere Tischchenreihe vor sich, sodass man sich nicht mit den Ellenbogen auf der Tischkante anstützen konnte. Das ist mir aber erst aufgefallen, als der Informationsfluss zu groß wurde;). Jeder von uns bekam zahlreiche Infoblätter, kleinen Stadtplan mit den Instituts- und Bibliothekadressen und die Listen mit den Fotos von Austauschstudenten! Das fanden wir am Interessantesten! Als erstes ist aufgafallen, dass tatsächlich sehr viele Studenten aus Deutschland kamen (33 von insgesamt 96)! Relativ viele sind aus Litauen und Polen, aber sonst ist es sehr bunt: Belgien, Österreich, Tschechien, Italien, Frankreich, Spanien, Portugal, Ungarn, Georgien, Türkei und USA.
Zwar dauerte diese Veranstaltung sehr lang, aber man hat nichts Konkretes über das eigentliche Studium erfahren. Es wurden die allgemeinen Sachen über Studentenausweis, Fahrkarte, Kursanmeldung usw. erklärt und zum Schluss dann informierten die lettischen Studenten über die von ihnen organisierten Veranstaltungen für die Neuankömmlinge (Parties und Ausflüge).
Den heutigen Vor- und Mittag habe ich damit verbracht, einen Stundenplan zusammenzustellen. Und es ist schrecklich! 1. alle im Internet aufgelisteten Kursnamen sind auf Lettisch, 2. es ist sehr sehr unübersichtlich und man blickt gar nicht durch und 3. die Sachen, die mich am Meisten interessieren, finden (Achtung!) am Samstag statt! Naja, nächste Woche werde ich sehen, was ich da machen kann. Heute geht es mir auch dementsprechend nicht so gut:(. Aber wenigstens scheint die Sonne...